Der 1966 in El Zahraa geborene Dunkelfuchs Ibn Galal (Magdi)
(Galal x Mohga v. El Sarei) 1966 kam, ähnlich wie Farag, erst nach Ungarn. Seine
Fohlen dort überzeugten und so kam er 1977 für ein Jahr nach Deutschland. Auf
dem Katharinenhof entdeckte ihn das Ehepaar Ursula und Willi Poth. Beeindruckt
von dem harmonischen Hengst mit der maskulinen Ausstrahlung stand ihr Entschluss
schnell fest; sie mussten Ibn Galal kaufen. Babolna hatte zu diesem Zeitpunkt
bereits einige beeindruckende Nachkommen und ließ den Hengst ziehen.
Aus dieser Zeit stammt Ibn Galals einflussreichster Sohn, Ibn Galal I (a.d.
Hanan). Er brachte für Babolna einige hervorragende Zuchtstuten, darunter 214
Ibn Galal I (Mutter des Hengstes Halim Shah I, der Championstute Assad-2 und
des goldprämierten Siegerhengstes Teymur B) oder 223 Ibn Galal I-13, die die
Welt-Championesse El Layla Walayla brachte.
Auch in Deutschland zeugte Ibn Galal gekörte Söhne, z.B. Grane, Ibn Magdi und
Kar Ibn Ibn Galal, die allerdings wenig Einfluss auf die Zucht nahmen. Ibn Galal
ging vielmehr als Vater ausgezeichneter Mutterstuten in die Analen der Araberzucht
ein. Da ist Kis Mahiba, die von Ibn Galal wiederum die "Elitestute" Maysouna
brachte. Maysouna selbst ist Mutter des "Elitehengstes" Maysoun sowie Mutter
zahlreicher Schausieger, gekörter Söhne und ist mit 19 eingetragenen Fohlen
das beste Beispiel für die Fruchtbarkeit des Vollblutarabers. Kis Mahibas Vollschwester
Sabah brachte ebenfalls gekörte Söhne, z.B. Sameer, Sindibad und den Welt-Junioren-Champion
Sherif Pasha. Dann ist da Madinah, Mutter der "Elitestute" Mesoudah-M und ihres
Vollbruders Imperial Madheen, dessen Nachkommen weltweit geschätzt werden. Die
Liste kann in diesem Rahmen nur unvollständig bleiben. Eine Tochter darf jedoch
keinesfalls vergessen werden, 27 Ibn Galal -5 (a.d. Hosna), die ihre eigene
Dynastie auf dem "Simeon Stud" in Australien gründete. Sie ist über ihre Tochter
Simeon Safanad u.a. Großmutter der Welt-Senioren-Champions Simeon Shai und Simeon
Sadik.
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